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Seit 06.12.2000 sind wir zertifiziertes Prüfungszentrum für den Europäischen Computerführerschein.
Die Vorbereitung auf die Prüfungen werden als Tages- oder Abendkurse angeboten.
Ich bin Ihr Ansprechpartner in Ihrer Nähe. Hier eine Übersicht der Schulungszentren! Dies ist durch die hervorragende Zusammenarbeit mit der Rhein Erft Akademie, die mich in allen Fragen und Möglichkeiten rund um den ECDL unterstützt, möglich geworden! |
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Fakten zum Europäischen Computer Führerschein?
Der ECDL ist ein in 146 Ländern anerkanntes Zertifikat zum Nachweis von grundlegenden IT-Kenntnissen. Allein in Deutschland nehmen inzwischen rund 1.000 ECDL-Prüfungsszentren die ECDL-Tests ab.
Immer mehr Firmen erkennen den Wert solider IT-Kenntnisse und führen den ECDL in ihren Aus- und Weiterbildungsprogrammen ein, darunter ABB, Bayer, DAS, die Deutsche Telekom, Heraeus und die Victoria Versicherung. Auch Großverbände und öffentliche Organisationen wie die Bundeswehr und der Deutsche Gewerkschaftsbund setzen auf den ECDL. Zudem wird das Zertifikat verstärkt in Schulen und Hochschulen angeboten
Der Europäische Computer Führerschein ist ein Nachweis für umfassende Kenntnisse im IT-Bereich. Das Zertifikat läuft international unter dem Begriff "European Computer Driving Licence", kurz ECDL, und basiert auf einer Initiative des Council of European Professional Informatics Societies (CEPIS) in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union (EU). In Deutschland bereiten rund 500 Trainingszentren auf den Erwerb des ECDL vor. Sie sind auch berechtigt, die entsprechenden Prüfungen abzunehmen. Dabei werden die Zentren von der im Bonner Wissenschaftszentrum ansässigen Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI) unterstützt, die als Serviceunternehmen der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) angeschlossen ist.
Praxisbezogenes Wissen steht im Vordergrund der sieben Teilprüfungen, aus denen sich der ECDL zusammensetzt. Im einzelnen untergliedern sich diese Einheiten in folgende Lernfelder:
- Grundlagen der Informationstechnologie
- Computernutzung und Dateiverwaltung
- Textverarbeitung
- Tabellenkalkulation
- Datenbanken
- Präsentation
- Informations- und Kommunikationsnetze
Jede erfolgreich abgeschlossene Teilprüfung wird in die so genannte Skills-Card eingetragen. Sind die Prüfungen zu den sieben Modulen erfolgreich abgelegt, wird der Europäische Computer Führerschein ausgehändigt. Als "kleiner Bruder" dieses Zertifikats gibt es den "ECDL-Start", der aus wahlweise vier der angegebenen sieben Lerneinheiten besteht. Für den späteren Erwerb des ECDL haben die vier abgeschlossenen Teilbereiche Gültigkeit.
Der ECDL wurde 1994 in Finnland begründet. Zu der seit diesem Jahr bestehenden ECDL-Foundation gehören inzwischen 21 europäische Länder. Bislang haben sich europaweit mehr als 700.000 Kandidaten für den Europäischen Computer-Führerschein entschieden. In Deutschland hat Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn die Schirmherrschaft über den ECDL übernommen.
Lehr- und Lernmaterialien zum ECDL
Seit einiger Zeit werden in Deutschland verschiedene Lernmaterialien angeboten, die auf die ECDL-Prüfungen vorbereiten. Ich arbeite ausschließlich mit diesen zertifizierten Unterlagen zur Vorbereitung auf die Prüfungen.
Zugang zum Demo-Test
Hier ein Überblick über die einzelnen Module:
Die Teilprüfungen (Module) des ECDL
Modul 1: Grundlagen der Informationstechnik
Die Teilnehmer sollen
- die Bestandteile eines Computersystems kennen
- Funktionen der verschiedenen Hardwarekomponenten kennen
- Grundlagen der Arbeitsplatzergonomie kennen
- die Softwarekategorien (Betriebssystem, Anwendungssoftware) und wichtige, in Wirtschaft und Verwaltung eingesetzte Systeme kennen
- einen Einblick in die Systementwicklung bekommen
- multimediale Nutzungsmöglichkeiten der Computertechnik kennen
- Auswirkungen des Computereinsatzes kennen
- grundsätzliche Regelungen zum Datenschutz kennen
- Probleme der Informationsgesellschaft diskutieren
- Möglichkeiten der Nutzung von Internetdiensten kennen
- Zugangsmöglichkeiten zum Internet kennen
Modul 2: Computerbenutzung und Betriebssystemfunktionen
Die Teilnehmer sollen
- das Anliegen des Europäischen Computer-Führerscheines und die Bedeutung der Computerbenutzung verstehen
- den Computer ordnungsgemäß ein- und ausschalten können
- Verzeichnisse und Unterverzeichnisse anlegen können und die Verzeichnisstruktur verstehen
- Dateien verschieben und kopieren können
- Dateien aus einem oder mehreren Verzeichnissen löschen können
- Dateien umbenennen können
- eine Datei erstellen und speichern können
- ein Verzeichnis überprüfen, die Anzahl der Dateien im Verzeichnis erläutern, die Größe der Dateien sowie ihr Erstellungs- und
- Bearbeitungsdatum erklären können
- eine Diskette formatieren können
- eine Diskette kopieren können
- Dateien auf Diskette speichern können
- Dateien auf ein anderes Laufwerk oder in andere Verzeichnisse auf dem aktuellen Laufwerk speichern können
- verschiedene Drucker wählen können
- ein Dokument auf einem installierten Drucker ausdrucken können
Modul 3: Textverarbeitung
Die Teilnehmer sollen
- das Anliegen des Europäischen Computer-Führerscheines und die Bedeutung von Textverarbeitung verstehen
- einen Überblick über die Möglichkeiten von Textverarbeitungsprogrammen erhalten
- mit Hilfe von einer Textverarbeitung Texte erstellen und bearbeiten können
- bestehende Textdokumente laden, bearbeiten und speichern können
- Textdokumente nach individuellen Wünschen gestalten und ausdrucken können
- Zeichen-, Absatz- und Seitenformatierung beherrschen
- Rechtschreibprüfung, Silbentrennung und Thesaurus anwenden können
- Spaltentexte erstellen können
- Textbausteine (AutoText, AutoKorrektur) erstellen und einsetzen können
- Tabellen erstellen, bearbeiten und gestalten können
- Tabellen von einer Tabellenkalkulation einbinden können
- Textpassagen und -formatierungen sowie Sonderzeichen suchen und ersetzen lassen können
- Serienbriefe erstellen können
- Format- und Dokumentvorlagen einsetzen können
- Graphiken in Texte einbinden können
- den Leistungsumfang einer Textverarbeitung kennen
Modul 4: Tabellenkalkulation
Die Teilnehmer sollen
- den Aufbau und das Leistungsspektrum der Tabellenkalkulation kennen,
- Nutzungsmöglichkeiten der Tabellenkalkulation einschätzen können,
- einen praxisnahen Überblick über Funktionen und Anwendungen der Tabellenkalkulation gewinnen
- grundlegende Begriffe der Tabellenkalkulation kennen,
- praktische Fähigkeiten bei der Erstellung von Tabellen, Diagrammen und Datenbanken mit der Tabellenkalkulation erwerben,
- die Grundfunktionen der Tabellenkalkulation beherrschen (Umgang mit Formeln, Summenbildung, Maximum-, Minimum- und
Durchschnittsberechnungen)
- die Grundbefehle von der Tabellenkalkulation beherrschen (Öffnen, Speichern, Drucken)
- eine Tabelle verändern können (Zeilen und Spalten einfügen, Spaltenbreite)
- eine Tabelle formatieren können (Zeichen, Seite, Kopf- und Fußzeile, Dezimalstellen, Währung)
- die Hilfe-Funktion verwenden können
- absolute und relative Zellreferenz in Formeln verstehen
- Diagramme erstellen, laden, mit Titel und Beschriftungen drucken können
- dreidimensionale Grafiken erstellen können
- in Datenbanken sortieren, filtern und konsolidieren können
- mit mehr als einer Tabelle arbeiten und Informationen zwischen Tabellen bewegen können
Modul 5: Datenbanken
Die Teilnehmer sollen
- den Aufbau und das Leistungsspektrum von Datenbanken kennen
- Nutzungsmöglichkeiten von PC-Datenbanken einschätzen können
- einen praxisnahen Überblick über Funktionen und Anwendungen
einer PC-Datenbank gewinnen,
- zu praxisbezogenen Aufgaben und Problemen Datenbanken zunehmend
selbständig aufbauen und pflegen können
- mit den unterschiedlichen Abfragen in Datenbeständen umfangreich und gezielt
recherchieren lernen und die erfaßten Daten geeignet auswerten können
- Formulare nutzen und eigene Formulare für eine komfortable Dateneingabe
gestalten können
- Berichte entsprechend den Erfordernissen der Praxis gestalten lernen
- einen ersten Einblick in Möglichkeiten zur ergonomischen Gestaltung individueller
Benutzeroberflächen und in das Sicherheitskonzept der Datenbank zum Schutz von
Daten erhalten
- die Möglichkeit des Datentransfers zu anderen Programmen kennenlernen und nutzen
Modul 6: Präsentation
Die Teilnehmer sollen
- sich Wissen und Können im grafischen Darstellen mit einem PC und im computergestützten Präsentieren von Arbeitsergebnissen
aneignen
- einen praxisnahen Überblick über Software- und Hardwarevoraussetzungen, über Funktionen und Anwendungen von
Präsentationsprogrammen gewinnen
- Werkzeuge zur PC-gestützten Entwicklung von Zeichnungen für unterschiedlichste Druckprodukte (Poster, Flyer, Folien, Etiketten, ...)
kennenlernen und zielgerichtet einsetzen können
- erlernen, Grafikobjekte mit verschiedenen PC-Werkzeugen zu gestalten
- Diagramme erzeugen können
- Werkzeuge zur PC-gestützten Entwicklung von Einzelgrafiken, Folienfolgen und PC-Präsentationen kennenlernen und zielgerichtet
einsetzen können
- erlernen, Präsentationen in den Teilen Folienfolge, Sprechernotizen und Handouts vom Entwurf bis zum Präsentieren zu realisieren
Modul 7: Informations- und Kommunikationsnetze
Die Teilnehmer kennen
- Kommunikationsdienste der Telekom, Kosten für einen Internet-Anschluß
- Zugangsmöglichkeiten zum Internet
- die Dienste im Internet, insbesondere Mail, Internet News und das WWW (World Wide Web)
- die Bedeutung der "Sprache" des WWW (HTML)
- Möglichkeiten des Publizierens im Internet
- Chancen und Risiken einer vernetzten Arbeitswelt (Verschlüsselungen, Telearbeit)
Die Teilnehmer können
- Elektronische Post empfangen und versenden
- Internet News lesen und erstellen
- sich mit einem Browser im World Wide Web bewegen
- im World Wide Web nach Informationsquellen suchen
Über den folgenden Link können Sie sich schon einmal einen Überblick über den Europäischen Computerführerschein verschaffen:
www.ECDL.de
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